Praktische Rückverfolgbarkeit im Unternehmen

Voraussetzung ist eine mengen- oder zeitlich spezifische Erfassung des Produktionsvolumens/ -ganges. Dieses passiert durch die Vergabe von Einheiten , oft „Charge“ benannt. Oder auch als MHD, Los, Losnummer.

Die Chargenverwaltung erfolgt manuell oder elektronisch (Barcodesystem). Entscheidend ist die Trennung der Chargen und deren Deklarierung mit den Informationen zum Produktionsprozeß.

Wichtig ist, daß bei Zuliefern und Abnehmern Konsens über die Chargenbezeichnung besteht, so daß nach Weiterverarbeitung/Vermischung verschiedener Zulieferchargen sich diese im Endprodukt wiederfinden. So wird eine direkte Rückverfolgbarkeit erst ermöglicht. Dies erfolgt in beide Seiten der Lieferkette.

Wichtig dabei bleibt die Beimengung von Warenrückfluß in den Produktionsprozeß kontinuierlich zu unterbrechen, um hier den chargenweisen Verarbeitungsprozeß sicherzustellen.
Gleiches gilt für Halbfertigware, die zum späteren Zeitpunkt wieder eingebracht, genau deklariert werden muß.

Die Lagerbestände sollten weitestgehend dem Grundprinzip folgen: „First in – first out“. Somit ist im Fall eines Rückrufes die Charge im Lagerbestand bzw. im Handel schnell und kostengünstig aufzufinden.
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